Meine grosse Leidenschaft das Strahlen und als Berufsstrahler Berg Kristalle und Mineralien

in den Walliser Bergen suchen und bergen zu können.


Strahlen meine Berufung

Ich hatte das Glück im Walliser-Bergdorf Reckingen aufzuwachsen. Mit elf Jahren wusste ich schon damals um die verborgenen Schätze in den Bergen, aber es ergab sich für mich keine Gelegenheit mich von einem erfahrenen Strahler in die Welt der Kristalle und Mineralien einführen zu lassen. Auf einer Bergtour in der Grimsel Region entdeckte ich dann der erste Kristall. Heute hat er seinen Platz im Schweizer Strahler Museum in Mörel und war der Anfang von meiner Strahler Laufbahn. Es erwachte in mir die Leidenschaft zu den Kristallen und der wunderschönen Bergwelt.

Doch damit war erst der Anfang gemacht. Denn wie bringt man einen 800 Kilogramm schweren und 111 Zentimeter langen Rauchkristall ins Tal? Schmidt sagt dazu: «Mit Seilwinden, Stahlkabeln und Knochenarbeit.» Bei der Bergung seien ihm seine Fähigkeiten als Schreiner entgegengekommen: «Ich baute eine Plattform am senkrechten Fels, vergrösserte den Eingang zur Kluft und verpackte den Stein noch im Innern des Felsens in eine Kiste. Und darin gelang es mir, ihn herauszuholen.» Der Transport ins Tal übernahm ein Helikopter. Blickt Schmidt heute auf seinen grössten Fund, sagt er stolz: «Als der Stein im Museum war, konnte ich es zuerst kaum fassen.» So ähnlich müsse sich ein Olympiasieger auf dem Podest fühlen – oder ein Weltmeister, wenn die Nationalhymne gespielt werde.



Die Strahler Touren 

wurden immer länger, so dass jeweils an ein Heimkehren am Abend nicht zu denken war und ich in der freien Natur übernachten musste. Mit dem heutigen Biwakieren hatten diese Übernachtungen nur wenig zu tun. Ohne sturmfestes Zelt, ohne Daunenkleider, Daunenschlafsack, zugedeckt nur mit ein paar alten Zeitungen und etwas Plastik, trotzte ich der eisigen Kälte auf über 3000 Metern. An Schlaf ist unter solchen Bedingungen kaum zu denken.

Mit 17 Jahren verkaufte ich dann die damals beträchtliche Sammlung und wandte mich ganz dem Bergsteigen und Sportklettern zu, wo ich meine persönlichen Grenzen physisch und psychisch ausreizte.


 

Für mich war das eine schöne


spannende und wertvolle Zeit. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und der Berg der Fels war mein Lehrmeister. Im Jahr 2000 riefen mich die Kristalle zurück und ich folgte meiner Berufung als Strahler von Neuem. Erneut erwachte in mir die Leidenschaft und ich fand wieder atemberaubend schöne Kristallklüfte.

Im Jahr 2007 fand ich eine Kristallkluft die all, meine Strahler Fantasien übertrafen die sogenannte Lichtkluft.



Die Kristalle und Mineralien sind zu bestaunen im Schweizer Strahler Museum

in Mörel-Filet am Fusse der Aletsch Arena ausgestellt und neben dem kleinen ersten Kristall meiner Strahler Laufbahn zu besichtigen. Auf Umwegen kann man reifen und ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

Noch immer ist es für mich ein schönes Gefühl einem Kristall zu begegnen wie am ersten Tag. Schmidt ist einer der wenigen Strahler, der ausschliesslich vom Verkauf von selber gefundenen Steinen leben kann.

In Mörel VS betreibt er das Schweizer Strahler Museum. Mit seiner Lebenspartnerin Dolores Summermatter (57) zeigt er dort 700 Exponate von A wie Adular bis Z wie Zeolithmineralien – und liefert den Besuchern einen Einblick in seinen spektakulären Beruf.

Wichtig ist mir nicht wie viel und wie gross aber wie ich es gemacht habe.


Dem Berg ein Dank und Respekt.


© Werner Schmidt


Berufsstrahler Werner Schmidt auf der Suche nach Kristallen in den Schweizer Bergen

Gletschergeflüster Aletsch Arena über das Schweizer Strahler Museum von Werner Schmidt am Fusse der Aletsch Arena

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